Zwangslandung von syrischem Airbus: Putin sagt Türkei-Reise ab

Wladimir Putin, dts Nachrichtenagentur

Moskau – Nach der Zwangslandung einer syrischen Passagiermaschine in der türkischen Hauptstadt Ankara aufgrund einer vermeintlichen Waffenlieferung hat der russische Präsident Wladimir Putin eine geplante Reise in die Türkei abgesagt. Offiziell hieß es aus dem Kreml am Donnerstag, dass Putin aufgrund anderer Termine nicht mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammenkommen könne. Russischen Medienberichten zufolge wolle sich Putin im Konflikt zwischen der Türkei und Syrien nicht auf eine Seite stellen.

Die türkische Luftwaffe hatte am Mittwochabend einen syrischen Airbus A320, der auf dem Weg von Moskau nach Damaskus war, zur Landung in Ankara gezwungen. Unklar ist aber weiterhin, ob sich tatsächlich Waffenmaterial an Bord der Maschine befand. Während türkische Behörden von rund 300 Kilogramm „nicht-ziviler Fracht“ sprachen, hieß es von russischer Seite, dass sich an Bord keinerlei militärisches Material befand.
Foto: Wladimir Putin, dts Nachrichtenagentur

One Response to "Zwangslandung von syrischem Airbus: Putin sagt Türkei-Reise ab"

  1. Karl Marxe   11. Oktober 2012 17:08 at 17:08

    Das „große, glorreiche“ Russland bekommt seine Grenzen zu spüren. Das erste Land der Nato Staaten hat gezeigt wo das russische Hoheitsgebiet endet. Im eigenen Land anders denkende zu schikanieren un Denkverbote durch zu setzen ist für eine Diktatur fast leicht, ein anderes Land dazu zu bewegen nach seiner Pfeife zu tanzen badarf mehr als Kraftprahlerei. Herr Putin das erste Signal zum wirklichen Ende der Sowiet Union ist ertönt. Von nun an gehts bergab mit der sozialistischen Kolonialmacht Russland

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