Wehrbeauftragter: Bundeswehr braucht Kampfdrohnen

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Berlin – Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus, setzt sich für die Nutzung bewaffneter Drohnen bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wie in Afghanistan ein. „Hätten unsere Soldaten bewaffnete Drohnen zur Verfügung, müssten sie nicht mehr hilflos zuschauen, wenn unsere eigenen Leute bedroht werden“, sagte Königshaus der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe). „Sie könnten dann eingreifen und den Gegner vertreiben, ohne Leben und Gesundheit eigener Kräfte zu gefährden.“

Der Haushaltsausschuss des Bundestags nimmt in dieser Woche seine Beratungen unter anderem über den Etat der Bundeswehr für 2013 und den Vier-Jahres-Finanzplan auf. Dabei dürfte auch erörtert werden, wie der künftige Einsatz von Aufklärungsdrohnen in Afghanistan gesichert werden kann. Die Bundeswehr hat in jüngster Zeit wiederholt den Wunsch nach einer Bewaffnung der Drohnen geäußert. Solche Drohnen ermöglichten auch besser als alle Alternativen, eine Gefährdung der Zivilbevölkerung zu vermeiden, sagte Königshaus.
Foto: US-Drohne des Typs MQ-1 Predator, dts Nachrichtenagentur

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