WDF*IDF – was ist das und was kann damit erreicht werden?

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WDF*IDF Texte schreiben wir für Sie für nur 4 Cent pro Wort. Bei der vermeintlichen Zauberformel WDF*IDF handelt es sich um viel mehr als nur um eine „Spinnerei“ der SEO-Texter. Hinter WDF*IDF verbringt sich ein vernünftiges Prinzip und mit diesem sollten sich nicht nur die Suchmaschinenoptimierer auseinandersetzen.

Bevor es darum geht, was mit WDF*IDF erreicht werden kann, noch eines vorab:

NEIN, selbst WDF*IDF ist nicht der Stein der Weisen, mit dem alles gut wird. Es ist auch keine Formel, die einfach angewendet wird und mit der dann ganz schnell unfassbar gute Erfolge erzielt werden. WDF*IDF ist einfach eine Formel, die, sofern sie richtig angewandt wird, Texte „google-Konformer“ macht und auch für den User umfassender gestaltet.

Was ist denn nun WDF*IDF?

Zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf und erklären zu Beginn ein paar wichtige Begriffe:

Termfrequenz

Dabei handelt es sich um die Häufigkeit, mit dem ein Term (vulgo „Wort) in einem Dokument (vulgo „Webseite) erscheint. Dieser Wert ist einfach zu messen, aber sagt nicht viel über das Dokument aus. Denn wird beispielsweise ein Text mit 2000 Worten über „Segeln“ geschrieben, dann könnte reinzufällig der Begriff „Welle“ dreimal darin zufällig auftauchen. Eben aus diesem Grund ist das Dokument trotzdem nicht relevant für den Begriff „Welle“, wie bei einer Webseite mit 20 Wörtern, wo der Begriff nur zweimal vorkommt.

Keyword-Density

Hier ist die Keyworddichte ein wenig besser. Die Keyword-Density beschreibt die Häufigkeit des Wortes im Bezug auf die Gesamtanzahl der Begriffe:

Keyword-Density = Häufigkeit*100/alle Wörter des Dokuments

Im ersten Fall läge die Keyworddichte bei 0,15 % und im zweiten Fall bei 20 %. Soweit macht das schon einmal mehr Sinn, ABER, die Keyword-Density ist leicht manipulierbar. ZUDEM, wieso macht es Sinn, die Keyword-Density für einen häufigen Begriff wie „Internet“ genauso zu berechnen, wie für einen seltenen Begriff wie „htacces“? Aus diesem Grund sollte die Keyword-Density kein Faktor für die Suchmaschinen sein, durch den der Index bewertet wird.

WDF*IDF – Was bedeutet das?

Wie bereits erwähnt, es ist eine Formel und der erste Teil WDF steht für die sogenannte „Within Document Frequency“. Das bedeutet, dass WDF eine dokumentspezifische Gewichtung eines Wortes innerhalb eines Dokuments aufweist, also eines Textes oder einer Webseite. Die Formel ist sehr kompliziert, da sie zwei Logarithmen enthält. Doch einfach zusammengefasst steht WDF für die Keyworddichte, die durch einen Logarithmus gestaucht wird. Durch diesen wird ein Korrektiv gebildet und dieser verhindert, dass nicht einfach endlos Keyworte in den Text gepackt werden können und die Relevanz immer höher wird. Aber WDF wird nicht nur für ein Keywort, sondern für jedes Keywort im Text berechnet oder zumindest für jedes sinntragende Wort. Dabei werden Worte, die eher grammatikalische oder syntaktische Funktionen innehaben nicht berücksichtigt. Dadurch kommt es zu einer Ansicht, welches Wort den Text am stärksten beschreibt und welches am zweitstärksten usw.

Das ist ein großer Schritt nach vorn im Gegensatz zu der Keyworddichte. Denn während Letztere nur die prozentuale Verteilung von einem bestimmten Wort in Bezug auf alle Worte im Text berechnet, bezieht sich WDF auf das Verhältnis aller Worte, die im Text verwendet werden.

Aber das ist jetzt nur die Hälfte, denn nun kommt der zweite Teil mit ins Spiel und das ist IDF. Die „Inverse Document Frequency“ bildet ein Korrektiv für die WDF und schaut über den Tellerrand hinweg. Denn hier wird die Häufigkeit an Dokumenten mit einbezogen, zu dem zu untersuchenden Term. Hier wird die Anzahl aller bekannten Dokumente im Verhältnis zur Zahl der Texte gesetzt, die den zu untersuchenden Term enthalten. Das bedeutet, dass hier die Frage untersucht wird, wie der Term überhaupt zur sematischen Identifizierung des Dokuments beitragen kann.

Die Idee, die dahinter steckt, ist folgende: Ein Wort, das auf jeder Webseite im Internet vorkommt, kann nur wenig Relevanz zu dem eigenen Text beitragen. Doch ein Wort, das seltener vorkommt schon eher.

Beide Formeln werden multipliziert (WDF*IDF) und es ergibt sich damit eine relative Termgewichtung eines Dokumentes im Verhältnis zu allen potenziell möglichen Dokumenten, die das gleiche Keyword aufweisen.

Wird der WDF*IDF-Wert für jedes sinntragende Wort im Dokument berechnet, dann erhält man die DNA des Textes und erfährt zugleich sehr viel über den Text. Diese Informationen helfen den Suchmaschinen, die besten Dokumente zu einem bestimmten Begriff zu identifizieren. Und diese Informationen helfen dem Redakteur oder SEO, inhaltlich beste Ergebnisse zu erstellen.

Was bringt WDF*IDF denn nun?

WDF*IDF ist eine Möglichkeit um Content zu optimieren und ist, sofern sie richtig angewandt wird, sogar sehr hilfreich. Das Ziel ist es so gut wie immer, Texte für eine Webseite zu erstellen, die qualitativ nicht nur hochwertig, sondern auch möglichst einzigartig sind, damit die Suchmaschinen dieses Angebot zu einem bestimmten Suchbegriff aufgrund dieser Einzigartigkeit möglichst weit vorn in den SERPs listen. Texte können mit Hilfe von WDF*IDF hinsichtlich eines bestimmten Keywords optimiert werden, aber WDF*IDF ist auch für die Themenrecherche gut geeignet. Denn so kann man sich einen Überblick verschaffen darüber, welche Themen und Begriff rund um das Hauptkeyword noch auftauchen und an, welche bis dahin gar nicht gedacht wurde. Ebenso kann aufgezeigt werden, welche Inhalte in dem bereits verfassten und nun analysierten Text noch fehlen.

Aber auf keinen Fall sollte man sich von der Formel verrückt machen lassen. Denn im Mittelpunkt steht nach wie vor ein qualitativ hochwertiger Text, der zudem einzigartig und unterhaltsam ist. Aber WDF*IDF kann helfen, die Konkurrenz zu analysieren, die Themenfelder abzustecken und sinnvolle sowie eventuell noch nicht verwendete Nebenkeywords zu identifizieren und damit den eigenen Text noch zu optimieren.

Fazit/ Zusammenfassung

Bei WDF*IDF handelt es sich somit nicht um eine Zauberformel, sondern stellt eher einen recht komplexen Text-Ranking-Faktor dar, der nicht immer und keinesfalls blind angewendet werden sollte und kann. Aber unter bestimmten Voraussetzungen und unter bestimmten Umständen ist WDF*IDF ein äußerst hilfreiches Tool, wenn es um die Optimierung von Content geht. Und schließlich ist es viel Wert, wenn die Formel und die zugrunde liegenden Prinzipien verstanden wurden – denn damit hat man bereits einiges über SEO und die Arbeit der Suchmaschinen verstanden.

Fragen richten Sie bitte direkt an info@wirtschaft.com.

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