Text folgt ...

Videografik: So funktioniert die US-Präsidentschaftswahl

2. Oktober 2012 5:27

Themen:   , , , , ,

Share on Facebook0Tweet about this on Twitter0Share on TumblrPin on Pinterest0Share on StumbleUpon0Share on Reddit0Email this to someonePrint this page

Washington – Wenn die Amerikaner einen Präsidenten wählen, dann stimmen sie nicht direkt etwa für Barack Obama oder für Mitt Romney, sondern für einen von derzeit 538 Wahlmännern. Jeder Wahlmann unterstützt einen der beiden Kandidaten und nur wer die Mehrheit von 270 Wahlmännerstimmen auf sich vereint, der wird Präsident. Jeder Bundesstaat hat so viele Wahlmänner, wie er auch Senatoren und Abgeordnete in den Kongress schickt. Die Bundeshauptstadt Washington hat keine Abgeordneten aber drei Vertreter in dem Gremium. Kalifornien als bevölkerungsreichster Bundesstaat hat 55 Wahlmänner, die bevölkerungsmäßig kleinsten Bundesstaaten wie Alaska nur drei. In den USA kann ein Kandidat zum Präsidenten gewählt werden, obwohl er landesweit keine absolute Mehrheit hat. So war es 2000, bei der Wahl von George W. Bush. Mit Ausnahme von Maine und Nebraska, wo es ein proportionales Wahlrecht gibt, gilt in allen Bundesstaaten das “Winner takes it all”-System: Der Kandidat, der die Mehrheit im Staat holt, bekommt alle Wahlmännerstimmen. Auch in Kalifornien etwa reicht eine einzige Wählerstimme Vorsprung, um alle 55 Wahlmännerstimmen auf sich zu vereinen.Darum ist der Kampf um US-Bundesstaaten wie Florida, Ohio, Pennsylvania, Michigan und Colorado so hart. Wer diese als unentschieden geltenden “Swing States” holt, der hat beste Chancen auf die Präsidentschaft.

Artikel bewerten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>