Victorinox kämpft gegen das Schweizerkreuz aus China


Der Schweizer Sackmesserhersteller Victorinox kämpft markenrechtlich gegen die chinesisch kontrollierte Firma Swissgear um das Schweizerkreuz-Logo seiner Tochtergesellschaft Wenger. Das berichtet die «Handelszeitung» mit Verweis auf Eingaben beim Markenregister. Swissgear und Wenger haben Ende 2016 jeweils zum Verwechseln ähnliche Schweizerkreuz-Embleme beim Institut für Geistiges Eigentum (IGE) als Marken angemeldet. Nun müssen Richter entscheiden, wer das Vorrecht auf das Emblem erhält, das die Victorinox-Tochter Wenger seit Jahren verwendet.

Auslöser des Streits ist eine Gesetzesänderung: Erst seit diesem Januar ist es überhaupt erlaubt, Schweizerkreuze in dieser Form als Marke schützen zu lassen. Bis dahin war das Schweizer Hoheitszeichen grundsätzlich tabu. Das ist auch der Grund dafür, dass das Wenger-Logo bisher nicht geschützt war. Lediglich in den USA ist es seit einigen Jahren als Marke eingetragen.

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