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Verdi-Chef Bsirske: Alles deutet auf wirtschaftlichen Einbruch hin

11. Oktober 2012 12:39

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Berlin – Für den Verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske deutet alles auf einen wirtschaftlichen Einbruch in Deutschland hin. “Bislang schien es ja so, als sei die Krise die Krise der anderen, der Portugiesen, der Griechen, der Spanier, der Italiener”, sagte Bsirske am Donnerstag im “Deutschlandfunk”. Dabei sei es völlig klar, dass an einer Volkswirtschaft wie der deutschen, “die 40 Prozent ihres Außenhandels in der Eurozone abwickelt und 60 Prozent in der Europäischen Union”, die Entwicklung der anderen Volkswirtschaften “nicht spurlos vorbei” gehe.

“Da kann die Krise der anderen schnell zur eigenen Krise werden und wir sind auf dem besten Wege dahin”, warnte der Verdi-Vorsitzende. Blicke man auf die Branchen, die “in aller Regel als Frühindikatoren für einen Abschwung gelten”, dann sei “völlig klar, dass die Entwicklung in den anderen europäischen Ländern jetzt durchzuschlagen beginnt auf die Bundesrepublik”, so Bsirske mit Blick auf die Logistik- und Automobil-Branche. Die Eurozone gleite immer mehr ab “in einen Teufelskreis von Rezession und Sparprogrammen”, betonte der Verdi-Chef.
Foto: Frank Bsirske, dts Nachrichtenagentur

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Ein Kommentar zu Verdi-Chef Bsirske: Alles deutet auf wirtschaftlichen Einbruch hin

  1. Hans

    12. Oktober 2012 19:17 bei 19:17

    Sicher wird die Krise der anderen EU Mitgliedsländer nicht spurlos an Deutschland vorübergehen. Wie stark die Rezession oder in welchem Zeitraum es zu einer Stagnation kommen könnte, kann aber niemand voraussagen.
    Zudem bietet eine Rezession auch immer die Möglichkeit der Optimierung interner Arbeitsprozesse um nach der “Krise” gestärkt hervorzugehen.

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