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Unfallversicherung

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Eine Unfallversicherung deckt in Form einer Schadenssumme und/oder einer Rente die Folgekosten eines Unfalls ab. In Deutschland sind nach dem Siebten Sozialgesetzbuch alle sozialversicherten Personen gesetzlich unfallversichert. Die gesetzliche Unfallversicherung erstreckt sich auf Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle, die direkt mit der Ausübung des Berufs in Zusammenhang stehen, also auch auf Unfälle, die auf dem Weg zur oder von der Arbeit passieren. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind die gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen.

Der Abschluss einer privaten Unfallversicherung empfiehlt sich für alle Privatpersonen, die private Unfallrisiken im Haushalt, in der Freizeit oder beim Sport absichern möchten. In Deutschland flossen den Versicherungsunternehmen 2008 Beitragseinnahmen in Höhe von 6,8 Milliarden Euro zu. Eine Berufsunfähigkeit infolge Krankheit ist in einer privaten Unfallversicherung nicht berücksichtigt, deshalb sollte ergänzend privat eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

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Je nach Vertrag garantiert eine private Unfallversicherung neben dem finanziellen Ausgleich zusätzliche Leistungen, dazu gehören unter anderem eine Kapitalleistung im Todesfall, Bergungskosten oder ein Krankenhaustagegeld. Auch besondere medizinische Maßnahmen (zum Beispiel eine kosmetische Operation nach einer Gesichtsverletzung) lassen sich mitversichern. Andere Zusatzvereinbarungen können den Leistungsanspruch im Falle der Invalidität betreffen, die Höhe der Entschädigung kann sich zum Beispiel nach dem Invaliditätsgrad richten (progressive Staffelung). Invaliditätsleistungen können erst 12 Monate nach dem Unfall in Anspruch genommen werden. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, können Übergangsleistungen in den Vertrag aufgenommen werden.

Häufig werden die Beiträge vereinbarungsgemäß nach einem dynamischen Zuwachs erhöht, das heißt, die Prämien steigen jährlich und parallel dazu erhöht sich die vereinbarte Leistungssumme. Gemischte Verträge gewähren eine Beitragsrückerstattung für den Todesfall oder für den Fall, dass der Versicherungsvertrag ausläuft. Die entsprechenden Rücklagen werden über eine Lebensversicherung gebildet, mit der die Unfallversicherung kombiniert ist.

Eine Unfallversicherung gilt weltweit rund um die Uhr, wenn der Vertrag diesbezüglich keine andere Regelung enthält. Eine solche kann zum Beispiel die Zeiten betreffen, die der Versicherte in seinem Fahrzeug (Kfz-Insassenversicherung) oder auf einer Auslandseise im Bus (Reiseversicherung) verbringt.

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