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“Spiegel”: Westerwelle will Auswärtiges Amt reformieren

29. April 2012 10:10

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Berlin – Bundesaußenminister Guido Westerwelle will das Auswärtige Amt grundlegend reformieren, um den zunehmenden Bedeutungsverlust des Ministeriums zu stoppen. Alle Auslandsaktivitäten der Bundesregierung sollen nach dem Willen Westerwelles künftig vom Auswärtigen Amt koordiniert werden, berichtet der “Spiegel” vorab. In einem Konzept von Planungschef Thomas Bagger, das auf der Botschafterkonferenz im August vorgestellt werden soll, heißt es, das Amt müsse “aus der Vielzahl von Ressortinteressen ein nationales beziehungsweise europäisches Interesse destillieren und für ein einheitliches Auftreten im Ausland sorgen”.

Die Internationalisierung der Politik unterstreiche “die Notwendigkeit einer Institution, die die immer weiter aufgefächerten Aktivitäten und Verbindungen Deutschlands in der Welt zusammenführt”. In den vergangenen Jahren hatte das Auswärtige Amt wichtige Kompetenzen etwa in der Europapolitik an das Kanzleramt verloren. Unter den Diplomaten hatte sich deswegen zunehmend Frustration breitgemacht.
Foto: Guido Westerwelle, Deutscher Bundestag / Thomas Trutschel/photothek.net, Text: dts Nachrichtenagentur

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