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Risikolebensversicherung

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Im folgenden Beitrag möchten wir Sie über die Risikolebensversicherung und deren Vor- und Nachteile informieren. Falls Sie sich angesprochen fühlen, haben Sie die Möglichkeit, ein kostenloses Angebot anzufordern.


Eine Risikolebensversicherung versichert ausschließlich den Todesfall, das heißt, die vereinbarten Leistungen werden nur fällig, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb der Laufzeit des Versicherungsvertrags stirbt. Die Beiträge sind niedrig, da der Versicherungsträger keine zusätzlichen Leistungen (zum Beispiel Auszahlung einer Versicherungssumme im Erlebensfall) erbringen muss. Die vereinbarte Todesfallsumme geht im Schadensfall an die im Vertrag benannten Begünstigten, eine Risikolebensversicherung kann entsprechend dafür genutzt werden, Hinterbliebene oder ausstehende Verbindlichkeiten finanziell abzusichern. Daneben können auch Zusatzversicherungen wie die Berufsunfähigkeitsversicherung tariflich an eine Risikolebensversicherung gekoppelt sein. 2007 waren in Deutschland rund 14,5 %. aller Lebensversicherungen Risikolebensversicherungen.

Die vereinbarte Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung kann während der gesamten Laufzeit gleich bleiben oder fallen. Ein fallender Betrag kommt zum Beispiel dann in Frage, wenn sich die Höhe eines zu sichernden Darlehens durch regelmäßige Rückzahlungen vermindert. Die Höhe der Beiträge nimmt in diesem Fall entsprechend der Tilgungsrate ab. Banken bieten die Risikolebensversicherung als sogenannte Restschuldversicherung zur Absicherung von Krediten an, teilweise kommt der Abschluss eines Kreditvertrags ohne Absicherung gar nicht zustande. Eine besondere Form der Risikolebensversicherung ist die Versicherung auf verbundene Leben, in die mehrere Versicherungsnehmer eingebunden sind. Im Schadensfall bekommen die überlebenden Vertragspartner die Versicherungssumme ausbezahlt.

Die Höhe der Prämien für eine Risikolebensversicherung errechnet sich nach Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand sowie Laufzeit und Versicherungssumme. Sondertarife gibt es für Risikoberufe und –sportarten. In Deutschland werden die Beiträge für eine Risikolebensversicherung ebenso angelegt wie die Beiträge für andere Versicherungen, das heißt, der Versicherungsträger erwirtschaft für jeden Vertrag einen Überschuss. Der wird dem Versicherten in der Regel als zusätzliche Leistung im Todesfall gut geschrieben oder bar ausbezahlt. Zinsüberschüsse fallen nicht ins Gewicht. Auch eine Risikolebensversicherung lässt sich zu einem vertraglich vereinbarten Rückkaufwert vorzeitig kündigen, vor allem dann, wenn lange Laufzeiten vereinbart wurden. Allerdings ist der dann zu erwartende Erlös gering, eine Kapitalbildung im eigentlichen Sinn findet nicht statt.

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