News zu Arbeitslosigkeit

Die anhaltende Massenarbeitslosigkeit der letzten Jahrzehnte gilt als „Geißel unserer Zeit“. Ökonomisch gesehen handelt es sich um ein Ungleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt, bei dem das Angebot an Arbeitskräften größer ist als die Arbeitskräftenachfrage. Während in den 1960er Jahren in Westdeutschland ein Mangel an Arbeitskräften herrschte und Gastarbeiter angeworben wurden, haben wir seit Mitte der 1970er Jahre einen Arbeitskräfteüberschuss; die Arbeitslosigkeit ist in „Sprüngen“ angestiegen; gleichzeitig ist auch die Beschäftigung gestiegen.

Bedingt durch den Zusammenbruch des sozialistischen Wirtschaftssystems der DDR und durch die Einführung der Marktwirtschaft kam in Ostdeutschland eine ausgeprägte „systemstrukturelle“ Arbeitslosigkeit hinzu. Die offiziell ausgewiesene Arbeitslosigkeit umfasst ausschließlich die Arbeitslosen, die bei den Arbeitsagenturen „registriert“ sind, d.h. die sich arbeitslos gemeldet haben; daneben gibt es noch eine „verdeckte“ Arbeitslosigkeit. Allerdings gibt es auch einen Anteil von registrierten Arbeitslosen, die nicht an einer Erwerbs- arbeit interessiert sind.

Das Risiko der Arbeitslosigkeit betrifft einzelne Personengruppen und Regionen in unterschiedlichem Maße. Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind gering Qualifizierte, Ältere, und Ausländer; bei diesen Personengruppen liegen die Arbeitslosenquoten etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt.




Ökonom: US-Zölle auf Importe könnten zu Problem für Deutschland werden

Ökonom: US-Zölle auf Importe könnten zu Problem für Deutschland werden

Für den früheren Leiter der Wirtschaftsabteilung von UNCTAD, der UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung, Heiner Flassbeck, könnten mögliche US-Zölle auf Importe aus China auch für Deutschland zum Problem werden. „Berlin sollte sehr genau hinsehen, wie der künftige US-Präsident Donald Trump sich zu China verhält, denn auch Deutschland, das G20-Land mit dem höchsten Überschuss der Exporte […]

DIW-Präsident rät deutscher Wirtschaft zu Konsequenzen aus Trump-Äußerungen

DIW-Präsident rät deutscher Wirtschaft zu Konsequenzen aus Trump-Äußerungen

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, wertet die jüngsten Aussagen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump als Signal für die deutsche Wirtschaft, über Alternativen für Investitionen nachzudenken. „Donald Trump fehlt offensichtlich ein wirtschaftspolitischer Plan, ansonsten hätte er die Eckpunkte wohl bereits bekannt gegeben“, sagte Fratzscher dem „Handelsblatt“. „Die deutsche Wirtschaft wird sich […]

Ostbeauftragte Gleicke will Soli auch nach 2019

Ostbeauftragte Gleicke will Soli auch nach 2019

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, hat sich gegen eine Abschaffung des Soli nach 2019 ausgesprochen. „Ich halte nichts von einer ersatzlosen Streichung des Soli“, sagte die SPD-Politikerin der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). „Wir brauchen ein vernünftiges Fördersystem, das Ost- und Westdeutschland gleichermaßen hilft.“ Das Geld aus dem Soli solle auch nach Nordrhein-Westfalen fließen, fügte […]

Nachrichtendienst warnt vor neuer Zuwanderungswelle aus Afrika

Nachrichtendienst warnt vor neuer Zuwanderungswelle aus Afrika

Nach einer Schätzung des österreichischen Militärgeheimdienstes, dem Heeres-Nachrichtenamt, wird die Zahl afrikanischer Zuwanderer vor allem aus Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo, Sudan und Äthiopien massiv anwachsen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eine Analyse des österreichischen Militärgeheimdienstes. Angesichts eines so massiv wachsenden Zustroms von Asylbewerbern aus Afrika werde sich „der Umgang der EU mit […]

113.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr

113.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 113.000 auf 2,568 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vormonat November stieg die Zahl der Arbeitslosen um 36.000, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent. „Die […]

Arbeitgeber warnen vor Zweckentfremdung der Arbeitsagentur

Arbeitgeber warnen vor Zweckentfremdung der Arbeitsagentur

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) warnt vor Plänen, der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine prominente Rolle bei der Weiterbildung und Qualifizierung von Beschäftigten einzuräumen. „Die BA darf keine staatliche Zentralanstalt für Weiterbildung werden. Das wäre Planwirtschaft pur, weit weg von der Praxis“, sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Hintergrund ist die Debatte über […]

IAB-Chef Möller: „Keine Jobverluste durch Mindestlohnerhöhung“

IAB-Chef Möller: „Keine Jobverluste durch Mindestlohnerhöhung“

Die Anhebung des Mindestlohns von 8,50 auf 8,84 Euro zum 1. Januar hat nach Ansicht des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) keine nachteiligen Auswirkungen auf die Beschäftigung in Deutschland. „Der Anstieg auf 8,84 Euro wird nach meiner Einschätzung keine Entlassungen oder andere negativen Effekte zur Folge haben, jedenfalls nicht im messbaren Bereich“, sagte IAB-Direktor […]

EZB unbeeindruckt von erwarteter Zinserhöhung in den USA

EZB unbeeindruckt von erwarteter Zinserhöhung in den USA

Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt sich durch die erwartete Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten nicht beeindrucken. „In den USA beispielsweise ist die wirtschaftliche Erholung deutlich weiter fortgeschritten als in der Euro-Zone, die Arbeitslosigkeit ist niedriger und die Inflationsrate höher. Deshalb kann die amerikanische Wirtschaft höhere Zinsen verkraften. Wir sind noch nicht so weit“, sagte der […]

FDP-Chef Lindner will Soli-Befreiung für kleine und mittlere Einkommen

FDP-Chef Lindner will Soli-Befreiung für kleine und mittlere Einkommen

FDP-Chef Christian Lindner fordert von der Bundesregierung eine Befreiung vom Solidaritätszuschlag für Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen. „Die Zunahme überschuldeter Haushalte ist ein Warnsignal, gerade wenn Einkommensarmut dafür eine Ursache ist“, sagte Lindner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es sei eine „Ungerechtigkeit“, wenn von der guten Konjunktur und den niedrigen Zinsen nur der Bundeshaushalt profitiere. […]

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