News zu Albert Speer

Berthold Konrad Hermann Albert Speer war ein deutscher Architekt, Rüstungsorganisator in der Zeit des Nationalsozialismus und ab 1942 Reichsminister für Bewaffnung und Munition. Er wurde als Kriegsverbrecher beim Nürnberger Prozess zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Als Favorit Hitlers machte der Architekt Speer ab 1933 eine kometenhafte Karriere. Ab 1937 war er Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt, plante und leitete zahlreiche Monumentalbauvorhaben Hitlers, die den NS-Herrschaftsanspruch unterstreichen sollten. Als Fritz Todt am 8. Februar 1942 bei einem Flugzeugabsturz starb, wurde Speer sein Nachfolger als Rüstungsminister. Es gelang ihm, trotz starker Bombardierungen die Gesamtproduktion bis zum Kriegsende jährlich immer weiter zu erhöhen. Als Rüstungsminister war er für die Beschäftigung von 700.000 Zwangsarbeitern mitverantwortlich; er nahm Einfluss auf Betrieb und Ausbau von Konzentrationslagern. Speer gehörte zu den 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof, dem aber ein erheblicher Teil von Speers Taten nicht vorlagen. 1946 wurde er wegen seiner Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen und zu 20 Jahren Haft verurteilt. Diese saß er vollständig im Kriegsverbrechergefängnis Spandau ab.




Architekt Speer übt harsche Kritik am Berliner Großflughafen

Berlin – Der Frankfurter Architekt und Städteplaner Albert Speer jr. hat scharfe Kritik an den Bauherren des neuen Hauptstadtflughafens geübt. „Einen großen Flughafen zu bauen, ist eine sehr komplexe und anspruchsvolle Aufgabe“, so Speer in einem Interview mit dem Magazin „Cicero“ (August-Ausgabe). „Wenn versucht wird, so etwas in den gewöhnlichen Genehmigungs- und Verwaltungsmühlen durchzusetzen, wundere […]