News zu Advanced Nanotechnology

Molekulare Nanotechnologie bezeichnet eine Technologie auf der Ebene von einzelnen Molekülen.
1986 machte der amerikanische Ingenieur Eric Drexler den Begriff der Nanotechnologie mit seinem Buch „Engines of Creation“ weithin bekannt. Drexler definierte dabei den Begriff viel weitreichender als beispielsweise vor ihm Richard Feynman und Norio Taniguchi bzw. als unser heutiges Verständnis für Nanotechnologie ist.
Drexler versteht unter Nanotechnologie die digitale, programmierbare Manipulation der Materie auf atomarer Ebene und die daraus resultierende Fertigung.
Seine Idee und Überzeugung ist, dass aus den Bausteinen der Materie, den Atomen, nach dem Legosteinprinzip eine neue Welt erschaffen werden kann. Denn fast alles, was derzeitig unvollkommen ist, habe seinen Grund in einem fehlerhaften Zusammenbau von Atomen. Also – so seine Intention – muss man sie wieder an den richtigen Ort rücken.
Zur Abgrenzung nannte er Anfang der 1990er Jahre diese Technologie Molekulare Nanotechnologie und schrieb 1991 ein Buch dazu.

Das Konzept der MNT basiert im Wesentlichen auf der so genannten Mechanosynthese, also dem gezielten Greifen und Platzieren von atomaren und molekularen Bausteinen.
Molekülgroße Roboter, Assembler genannt, die in winzig kleinen Fabriken an Nanofließbändern arbeiten und mit hoher Geschwindigkeit aus einzelnen Atomen und Molekülen das zusammensetzen, was an menschlichen Bedürfnissen so anfällt: Autos und Steaks, menschliche Organe, Häuser, Raumschiffe und Computer oder auch bakteriengroße „Soldaten“, die unbesiegbar sind.
Roboter, die man in die Blutbahn schleust, sollen Invasoren wie Viren und Bazillen vernichten und defekte Zellen und Organe reparieren. Das alles ist praktisch kostenlos, denn die Assembler reproduzieren sich selbst und Material kann aus Abfall gewonnen werden.

Ein einzelner Assembler besteht aus etwa einer Million Atome und einigen zehntausend beweglichen Teilen, jedes aus einigen Atomen aufgebaut. Eine komplexe Maschine also, die statt Halbfabrikaten wie ein heutiger Industrieroboter Moleküle, die aus einem Lager angeliefert werden, vom Förderband greift und montiert, wobei die chemischen Bindungen als Klebstoff dienen. Wie die Nanocomputer sind auch die Assembler rein mechanische Konstrukte, bestehend aus Hebeln, Motoren, Getrieben usw.
Diese Nanofabriken sollen alles verwandeln können, solange es nicht den physikalischen oder chemischen Gesetzen widerspricht. Vorbild ist die Natur: alles, was ein Baum braucht, ist Licht, Luft, Wasser und einige Mineralsalze. Mittels Photosynthese gewinnt er Nahrung aus Sonnenlicht, mittels molekularer Maschinen verwandelt er Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff und Kohlenwasserstoffverbindungen, bildet Wurzeln, Stamm und Äste, produziert Blätter und trägt Früchte. Die Natur selbst kennt molekulare Maschinen: Motoren, Pumpen und Antriebe, mit denen sich etwa Bakterien durchs Wasser bewegen. Und sie hat auch einen nanogroßen Computer konstruiert: die Erbsubstanz, das Genom. Sie steuert die Fabrikation von etwas höchst Komplexem vom Zellkern aus, der das Programm enthält, das bestimmt, welches Geschlecht, welche Größe, welche Augenfarbe usw. das fertige „Produkt“ haben wird.
In den letzten Jahren wurden einige Annahmen Drexlers experimentell bestätigt und auch erste Ergebnisse erzielt.

Viele Wissenschaftler sind skeptisch und halten die Verwirklichung der Vision von Drexler für wirklichkeitsfremd. Nach Ansicht der Verfechter der MNT ist es ihren Gegnern aber bisher nicht gelungen, abschließend überzeugende wissenschaftliche Argumente gegen die Umsetzbarkeit von MNT vorzubringen. Es ist unbestritten, dass Drexler nichts behauptet, was den Gesetzen der Physik oder Chemie entgegensteht, denn den Praxisbeweis erbringt letztendlich die Natur schon heute.




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Balzers – Bei der jährlichen Umfrage zur Kundenzufriedenheit von VLSI Research belegte Oerlikon Systems wieder einmal den ersten Rang in der Kategorie „THE BEST Small Suppliers of Wafer Processing Equipment“, während das Unternehmen in der Kategorie „Focused Suppliers of Chip Making Equipment“ den zweiten Platz erreichte. Mit seinen Rekordergebnissen setzt das Unternehmen neue Maßstäbe bei […]