News zu Adidas

Die Adidas AG ist ein deutscher Sportartikelhersteller mit den Marken Adidas, Reebok und TaylorMade. Das Unternehmen hat seinen Sitz im mittelfränkischen Herzogenaurach.
Seit dem 17. November 1995 ist der Konzern im Deutschen Aktienindex an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und gilt nach Nike als der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt.

Zu Beginn der 1920er Jahre fertigten die Gebrüder Dassler in der alten Waschküche ihrer Mutter Turnschuhe, die optimal an den Fuß der jeweiligen Sportler angepasst waren. Allerdings kam es zwischen den Brüdern immer wieder zu Differenzen. Rudolf, der versierte Geschäftsmann, war der Extrovertiertere der beiden; Schuhmachermeister Adolf dagegen war eher introvertiert und handwerklich begabter.

Im Jahre 1928 kamen das erste Mal Dassler-Schuhe bei den Olympischen Spielen in Amsterdam, in der Leichtathletik, zum Einsatz. Mitte der 30er Jahre wurden mehrere verschiedene Sportschuhmodelle für unterschiedliche Sportarten hergestellt. Bei den Olympischen Spielen 1936 gewann Jesse Owens vier Goldmedaillen in Dassler-Schuhen.
Adolf und Rudolf Dassler waren ab 1933 NSDAP-Mitglieder. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in ihrer Schuhfabrik die Panzerabwehrwaffe Panzerschreck hergestellt, wofür auch französische Zwangsarbeiter eingesetzt wurden.
Nach dem Krieg zerstritten sich Adolf Dassler und sein Bruder Rudolf endgültig und gingen getrennte Wege. Rudolf Dassler gründete 1948 die Firma Puma, die lange Zeit einer der schärfsten Konkurrenten bei Sportschuhen war. Beide Herzogenauracher Firmen stellten die gesamte Bandbreite an Sportschuhen für eine Vielzahl von Sportarten her.

Die heutige Adidas AG wurde am 18. August 1949 durch Adolf Dassler gegründet. Beim Namen der Firma handelt es sich um ein Akronym, das sich aus Dasslers Spitznamen Adi und den ersten drei Buchstaben seines Nachnamens zusammensetzt. Dasslers Fußballschuhe nutzte unter anderem die deutsche Fußballnationalmannschaft, deren Sieg bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz – dem sogenannten „Wunder von Bern“ – die Schuhe mit den innovativen Schraubstollen aus dem Hause Adidas schließlich weltbekannt machte.

Adidas produzierte verstärkt auch weitere Sportartikel, anfänglich Fußbälle, ab 1967 durch eine Kooperation mit der französischen Bekleidungsmarke Le Coq Sportif auch Sportbekleidungen. Als Adolf Dassler 1978 verstarb, wurde das Unternehmen, das mittlerweile Weltmarktführer für Sportartikel war, von seiner Familie weitergeführt. Obgleich die Produktion zunehmend in Billiglohnländer verlagert wurde, kam Adidas Mitte der 1980er Jahre in eine wirtschaftliche Schieflage; das Familienunternehmen musste für familienfremde Investoren geöffnet werden.

Am 7. Juli 1990 verkaufte die Familie Dassler 80 Prozent ihrer Firmenanteile an den französischen Unternehmer Bernard Tapie für 1,6 Milliarden französische Francs,damals etwa 470 Millionen DM[6]. Tapie verkaufte im folgenden Jahr 20 Prozent seiner Anteile an die britische Pentland Group, die wiederum 1992 zunächst ein Übernahmeangebot für Adidas machte, dieses nach Wirtschaftsprüferberichten im Sommer 1992 zurückzog und den 20-Prozent-Anteil schließlich Ende 1992 an Tapie zurückverkaufte. Nach der Insolvenz Tapies wurden die Anteile zunächst von seiner Bank, dem Crédit Lyonnais gehalten und anschließend 1994 an den französischen Unternehmer Robert Louis-Dreyfus veräußert. Nachdem das Unternehmen zunächst als Adidas International Holding GmbH firmiert hatte, wurde es 1993 in Adidas AG umfirmiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1995 wurden die Aktien der Adidas an der Börse in Frankfurt platziert.

1997 übernahm Adidas den französischen Sportartikelhersteller Salomon für 2,4 Milliarden DM, fortan nannte sich das Unternehmen Adidas-Salomon. Der Zusammenschluss mit dem vorwiegend auf Wintersport fokussierten Unternehmen sollte die Bandbreite des Sortiments erhöhen, allerdings erwies sich die Akquisition als verlustreiches Geschäft. Salomon wurde 2005 für 485 Millionen Euro an Amer Sports abgestoßen. In der Folge übernahm Adidas den Konkurrenten Reebok, die bisherige Nummer drei der Sportartikelbranche, für 3,1 Milliarden Euro.
Die Geschäftsführung der Adidas-Gruppe übernimmt der Vorstand, der aus fünf Personen besteht. Vorstandsvorsitzender und damit Unternehmensleiter ist seit März 2001 Herbert Hainer. Zudem gehören dem Vorstand 2015 der Deutsche Roland Auschel (Global Sales, Vorstandsmitglied seit Oktober 2013), die US-Amerikaner Glenn Bennett (Global Operations, Vorstandsmitglied seit März 1997) und Eric Liedtke (Global Brands, Vorstandsmitglied seit März 2014) und der Neuseeländer Robin J. Stalker (Finanzvorstand, Vorstandsmitglied seit Februar 2001) an. Die Vorstände sind durch Verträge, die unter anderem die Gehälter und eventuelle Bonuszahlungen festlegen, von dem Unternehmen angestellt.

Die Vorstände werden durch den Aufsichtsrat gewählt und kontrolliert. Der Aufsichtsrat setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen. Nach dem deutschen Mitbestimmungsgesetz müssen die Hälfte der Mitglieder Arbeitnehmervertreter bzw. unternehmensunabhängige Vertreter von Gewerkschaften sein. Auf der Hauptversammlung am 8. Mai 2014 wurde der Aufsichtsrat für die nächsten fünf Jahre gewählt.

Das bekannte Markenzeichen sind die drei Streifen und das Logo mit den drei Blättern (Trefoil/Dreiblatt), das den olympischen Geist symbolisieren soll, der die drei Kontinentalplatten verbindet. Anfang der 1990er Jahre verhalfen die Sängerin Madonna und später auch Athleten wie z. B. David Beckham oder Jelena Issinbajewa den drei Streifen zum Erfolgsmarkenzeichen. Schon vorher hatte die Band Run DMC im Jahre 1986 den Song „My Adidas“ veröffentlicht, in welchem sie dem in der Rapszene sehr beliebten Adidas-Modell „Superstar“ ein musikalisches Denkmal gesetzt hatten. Die Band Korn, die in den ersten Jahren in Adidas-Anzügen auftrat, hat den Song a.d.i.d.a.s. herausgebracht. Frühere Modelle, wie der Tennisschuh „Stan Smith“, wurden als „Adidas Originals“ neu aufgelegt.




Adidas will Zahl der Mitarbeiter deutlich aufstocken

Der Sportartikelhersteller Adidas will die Zahl der Mitarbeiter in diesem Jahr deutlich aufstocken. „Wir stellen momentan Personal ein – allein vergangenes Jahr waren es 6.000 neue Mitarbeiter“, sagte Vorstandschef Kasper Rorsted dem „Focus“. „Aktuell haben wir weltweit 1.600 offene Stellen.“ Adidas hat derzeit knapp 61.000 Mitarbeiter. Rorsted erklärte, durch die Neueinstellungen werde die Bedeutung der […]

Rorsted will Adidas zum führenden Digitalkonzern umbauen

Rorsted will Adidas zum führenden Digitalkonzern umbauen

Der Sportartikelhersteller Adidas soll nach dem Willen von Vorstandschef Kasper Rorsted zum führenden Digitalunternehmen in Deutschland umgebaut werden. „Adidas soll der digitale Konzern werden“, sagte er dem „Focus“. „Ich will, dass nicht nur die besten Designer zu Adidas kommen, sondern auch die besten IT-Köpfe.“ Alle müssten „ganz neu denken“, mahnte Rorsted. Die Digitalisierung biete dem […]

DAX startet verhalten – Adidas im Aufwind

DAX startet verhalten – Adidas im Aufwind

Der DAX ist am Mittwoch verhalten in den Handelstag gestartet. Nach einem Start im Minus berappelte sich der Index in den ersten Minuten und wurde gegen 9:30 Uhr mit 12.466 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,23 im Vergleich zum Dienstagsschluss. Am deutlichsten im Plus waren zum Handelsstart die Aktien von Adidas, die zunächst […]

DAX setzt Talfahrt fort – Euro stoppt Höhenflug

DAX setzt Talfahrt fort – Euro stoppt Höhenflug

Zum Wochenausklang hat der DAX seine Talfahrt fortgesetzt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.325,12 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,73 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Und das, obwohl aus den USA positive Vorgaben kamen. Dow, S&P 500 und Nasdaq waren am Nachmittag jeweils um 0,2 Prozent im Plus. Gegen den Trend am […]

DAX schließt mit Verlusten – Euro schwächer

DAX schließt mit Verlusten – Euro schwächer

Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.814,79 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Eon, der Deutschen Börse und von VW. Schlusslichter der Liste sind die Anteilsscheine von Adidas, Thyssenkrupp und der Commerzbank. Der […]

DAX lässt nach – Euro und Gold schwächer

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Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.691,81 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,89 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere der Deutschen Börse, der Commerzbank und von Vonovia. Schlusslichter der Liste sind die Anteilsscheine von Thyssenkrupp, Adidas und der Deutschen Telekom. […]

DAX schließt unter 12.700 Punkten

DAX schließt unter 12.700 Punkten

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.690,44 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von VW, Adidas und HeidelbergCement. Schlusslichter der Liste sind die Anteilsscheine von Siemens, SAP und Infineon. Vom Dow kamen unterdessen […]

DFL-Chef will Vermarktung des Bundesligafußballs im Ausland vorantreiben

DFL-Chef will Vermarktung des Bundesligafußballs im Ausland vorantreiben

DFL-Chef Christian Seifert will die Vermarktung des deutschen Bundesligafußballs im Ausland weiter vorantreiben und sieht auf dem internationalen Markt noch großes Wachstumspotenzial. Allerdings gibt er im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ zu: „Wir sind da eher konservativ.“ Konkret spricht sich Seifert dagegen aus, wie in Spanien Erstligaspiele mit Blick auf chinesische Live-TV-Zuschauer auf Sonntagnachmittag zu verlegen: […]

DAX schließt unter 12.600 Punkten – Euro stärker

DAX schließt unter 12.600 Punkten – Euro stärker

Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.598,68 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,24 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von HeidelbergCement, der Deutschen Börse und von Adidas. Schlusslichter der Liste sind die Anteilsscheine der Deutschen Telekom, der Deutschen Bank und […]

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