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Massivbauweise – so baut man nachhaltig

20. September 2012 9:37

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Hanau - Beim Hausbau spielen heutzutage die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Energiesparen eine wichtige Rolle. Die TU Darmstadt hat in einer Studie erstaunliche Resultate erzielt. So belasten Häuser aus Mauerwerk und Beton die Umwelt weniger  als Holzhäuser – zumindest auf die gesamte Lebensdauer gesehen. In der Studie wurde ein fiktives KfW-55-Haus in Holzständerbauweise mit einem in Massivbauweise verglichen. Die Wärmedämmung und die Anlagentechnik waren identisch, bei der Lebensdauer wurde von 80 Jahren ausgegangen. Um die Umweltbelastungen zu berechnen, wurden anerkannte Nachweisverfahren und Datensätze herangezogen.

Eine Ökobilanz, die sich sehen lassen kann

Wegen des geringeren Energiebedarfs, aber auch wegen der Pflegeleichtigkeit weist die Massivbauweise gegenüber der Holzbauweise eine bessere Ökobilanz auf. Hierbei kann aufgrund der höheren Wärmespeicherfähigkeit, die vor allem durch schwere Wände und Decken hervorgerufen wird, mehr Energie eingespart werden. Außerdem kann Sonneneinstrahlung über die Fenster besser genutzt werden, was die Bauweise im Vergleich nachhaltiger macht. „Die Massivbauweise konnte auch bei den Belastungen aus Schadstoffen mit geringeren Werten punkten“, erklärt Reiner Pohl vom Infozentrum Massiv mein Haus e.V. „Sie benötigt weniger Pflege und Instandsetzungsarbeiten und beansprucht dadurch während der Nutzung weniger Rohstoffe und Energie.“

Worauf bei Bauunternehmen zu achten ist

Egal ob Massivbau- oder Holzbauweise: Wenn man bauen möchte, sollte man einen zuverlässigen Baupartner an seiner Seite haben. Das Infozentrum Massiv mein Haus e. V. hat eine kostenlose Broschüre im Angebot, die die wichtigsten Auswahlkriterien für Bauherren auflistet. Dadurch können sogar Laien die Qualität der Hausanbieter überprüfen und vergleichen. Nützliche Tipps gibt es beispielsweise zur Beratung, zur Vertragsgestaltung, zur Bauausführung und zur Gewährleistung. Übrigens: Ein gutes Bauunternehmen garantiert für die Ausführung und bietet in der Regel Wartungsverträge an. Festpreisangebote sind hingegen kritisch und daher genau zu prüfen, da oft wichtige Leistungen fehlen, die später zu Zusatzkosten führen. Sinnvoll ist es deswegen, eine ausführliche Checkliste zu erstellen und diese mit dem potentiellen Baupartner durchzugehen.

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