Italien fordert mehr UN-Einsatz wegen Flüchtlingskrise

Italien fordert mehr UN-Einsatz wegen Flüchtlingskrise

Der italienische Außenminister Angelino Alfano hat den EU-Staaten vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise auf der Mittelmeerroute Versagen vorgeworfen und mehr Einsatz von den Vereinten Nationen gefordert. Das „Relocation-Programm“ funktioniere überhaupt nicht und Italien fühle sich von der EU im Stich gelassen, sagte Alfano der „Bild“ (Montagausgabe). „Wir können diese Last nicht alleine verkraften. Genauso brauchen wir dringend mehr gemeinsame Anstrengungen, um in Libyen die Lage zu verändern, damit man den Menschenhandel bekämpfen und die Flüchtlingsströme steuern kann“, sagte der italienische Außenminister weiter.

Die Vereinten Nationen sollten sich zudem intensiver dafür einsetzen, die Regierung in Tripolis zu unterstützen. Auch eine UN-Blauhelmmission in Libyen schließt Alfano nicht aus, der neue Sondergesandte der UN solle jetzt aber erst mal selbst Vorschläge erarbeiten. Alfano sagte weiter: „Wir wollen humanitäre Flüchtlingsunterkünfte in Libyen schaffen. Dazu müssen wir erreichen, dass das Land endlich politisch geeinigt und damit wieder stabil wird. Bis dahin arbeiten wir an Flüchtlingsabkommen mit allen wichtigen Beteiligten und haben mit der Eröffnung unserer Botschaft in Tripolis bereits ein klares Zeichen gesetzt.“ Alfano rechnet bis Ende des Jahres mit mehr als 200.000 Menschen, die über die Mittelmeerroute nach Europa kommen, er sieht aber dennoch Unterschiede zur Lage vor zwei Jahren. „Die Menschen kommen hier mit Booten aus Libyen an und können nicht wie vor zwei Jahren zu Fuß einfach von Griechenland bis Deutschland laufen. Deshalb sind die Seenotrettungseinsätze und die Betreuung schwieriger und belastender. Außerdem nehmen wir derzeit von 100 Prozent der Migranten Fingerabdrücke.“

Foto: Fahne vor den Vereinten Nationen (UN), über dts Nachrichtenagentur

Ein Kommentar "Italien fordert mehr UN-Einsatz wegen Flüchtlingskrise"

  1. KritischeStimme   17. August 2017 16:44 at 16:44

    Das Fluechtlingsproblem kann nur in den Ursprungslaendern erledigt werden.M.a.W. die Politik muss ihren eigenen Mist raeumen.Italiens Politiker haben fuer die Nato-Fluechtlings-Kriege in Syrien+Lybien gestmmt,man sollte sie sofort entlassen.Jetzt Unterstuetzung Terroristen stoppen(Bewaffnung+Finanzierung)+Frieden stiften.

    Kriegsfreudige Laender wie England+Frankreich,die Nato Initiatoren der Syrien/LybienKriege,sollten groessere Quoten Fluechtlinge akzeptieren.

    EU bekaempft nur die Folgen,nicht die Ursachen dieser Katastrophen,weil die Ursache sind die EU-Politiker selbst.
    Ursache der Odyssee v Fluechtlingen nach Europa=die verwerfliche NatoPolitik.Wenn man betrachtet dass Natolaender m ihren
    Kriegen+schmutzige Politik schon ueber 20 mio Opfer verursacht haben im NahOst an Toten,Verwundeten,Fluechtlingen+viele Laender+Regionen verwuestet haben,dann=es ein Wunder das sowenige Fluechtlinge EUGrenzen stuermen.Auch Hunger=ein wichtiger Grund,BioOel+landwirtschaftliche EUPolitik haben Hunderte Milionen v Menschen inden Hunger getrieben,davon viele unweit v Europa.Das EU sich so abschottet v dem Elend das v ihr verursacht wurde=sehr heuchlerisch+wurde auch v PapstFranziskus als sehr niedriger Moral angemahnt.Fuer diese Politik bekam EU 2012 den NobelFriedensPreis der seit Obama nur noch den Wert eines KarnavalOrdens hat.Hoechste Zeit die Nato in eine EUOrganisation zu aendern um von den,Desaster bringenden, Kriegstreibern wie USA loszukommen+alle EU-NatoMinister zu entlassen die drin zugestimmt haben diese Katastrofen zu verursachen.
    Auch der BundesPresident Gauck+VerteidigungsMinisterin Von der Leyen plaedieren dauernd fuer AuslandNatoEinsaetze der Bundeswehr die soviel Fluechtlinge mit sich bringen

Nimm an der Diskussion teil

Your email address will not be published.