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Hausratversicherung

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Eine Hausratversicherung sichert alle Schäden ab, die infolge unvorhersehbarer Einflüsse von außen an Einrichtungs- oder Gebrauchsgegenständen auftreten können. Abgedeckt sind unter anderem Feuer-, Wasser- und Sturmschäden sowie Einbruch und Diebstahl. Daneben übernimmt der Versicherungsträger im Schadensfall auch die Kosten für Arbeiten, die sich aus der Schädigung ergeben, zum Beispiel Räumarbeiten.

Die Hausratversicherung richtet sich nach dem Neuwert, das heißt, der entstandene Schaden wird in der Form ersetzt, dass der Geschädigte den zerstörten oder verlorenen Haushaltsgegenstand durch einen ähnliches oder gleiches Produkt ersetzen kann. Für Privathaushalte gibt es nur Kombinationsverträge, die alle potentiellen Gefahren für einen Haushalt abdecken. Hausratversicherungsverträge für Unternehmer können sich dagegen ausdrücklich auf ein bestimmtes Schadensrisiko beziehen, zum Beispiel auf den Ausbruch eines Feuers.

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Versichert sind alle Gegenstände, die sich zum Zeitpunkt des Schadens in der Wohnung oder im Haus des Versicherten befinden, auch das Eigentum Dritter, sofern es sich nicht um Mieter oder Untermieter handelt. Zum Versicherungsort gehören je nach Vertrag auch Balkone, Stellflächen und die Nebengebäude eines Anwesens. Der Versicherungsschutz kann über eine sogenannte Außenversicherung erweitert werden, im Schadensfall sind dann zum Beispiel auch Gegenstände versichert, die in einem Wochenendhaus gelagert sind. Zieht der Versicherungsnehmer um, gilt der Versicherungsschutz vorübergehend für zwei Wohnorte, nach spätestens drei Monaten erlischt jedoch der Anspruch für die Wohnung, die nicht mehr Hauptwohnsitz ist.

Wertgegenstände sind nur bis zu einer vertraglich festgelegten Entschädigungsgrenze abgesichert. Schmuckstücke oder Antiquitäten lassen sich meist nur bis zu einem Gegenwert versichern, der etwa  20 % ihres tatsächlichen Werts entspricht. Die Obergrenze für nicht gesichertes Bargeld liegt in der Regel bei 1000 Euro.

Kritisch ist die Versicherungssumme, nach der sich die Prämie einer Hausratsversicherung bemisst. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, bieten die meisten Versicherungsträger ihren Kunden eine pauschale Versicherungssumme pro Quadratmeter Wohnfläche an, die im Schadensfall dem tatsächlichen Wert des Hausrats auf jeden Fall entspricht. Üblich sind 650 Euro pro Quadratmeter.

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