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Gebäudeversicherung

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Eine Gebäudeversicherung sichert Schäden ab, die Feuer, Leitungswasser, Sturm und andere Elementarrisiken (zum Beispiel Erdbeben) an Häusern, Nebengebäuden, Garagen und anderen Bauwerken verursachen können. Der Schadensfall zieht hier in der Regel einen ganz erheblichen finanziellen Schaden nach sich, deshalb ist eine Gebäudeversicherung für alle Immobilieninhaber dringend zu empfehlen. Wird der Kauf eines Gebäudes über einen Kredit finanziert, fordert auch häufig der Geldgeber eine Gebäudeversicherung zur Absicherung des Darlehens.

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Der Versicherungsträger kommt bis zur vertraglich festgesetzten Deckungssumme für alle Schäden auf. Darüber hinaus können in einer Gebäudeversicherung für den Schadensfall auch weitere Leistungen vereinbart sein. Einige Versicherungen übernehmen zum Beispiel auch die Aufräum- oder Abrisskosten, sie ersetzen die entgangenen Mieteinnahmen, wenn der Hausbesitzer gleichzeitig Vermieter ist, und kommen für die Mietkosten für eine Ersatzwohnung auf, wenn das Gebäude vom Besitzer selbst als Wohnraum genutzt wird.

Dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung liegen in der Regel die Musterbedingungen zugrunde, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heraus gegeben werden. Wechselt ein Gebäude den Besitzer, kann der bestehende Vertrag innerhalb eines Monats nach dem Grundbucheintrag gekündigt werden.

Der Versicherungsbeitrag richtet sich unter anderem nach Bauart, Lage und Verwendungszweck des Gebäudes sowie nach Art und Bauweise des Daches. Daneben spielt auch die Ausstattung eine Rolle (Heizungs- und Lüftungsanlagen, Aufzüge, Sanitäranlagen etc.). Der versicherte Wert eines Gebäudes richtet sich nach dem sogenannten gleitenden Neuwertfaktor, das ist ein Umrechnungsfaktor, der die Wertentwicklung einer Immobilie in Rechnung stellt. Der Wert eines Gebäudes oder Grundstücks wird bis heute in Goldmark angegeben, und zwar anhand der gültigen Preise von 1914.

Um eine Unterversicherung zu vermeiden, kann es sich auch empfehlen, die zu vereinbarende Deckungssumme vom Urteil eines Bausachverständigen abhängig zu machen, der Bauweise, Ausstattung und Größe bewertet. In einer Neuwertversicherung ist der Neuwert eines Gebäudes versichert, wenn der Geschädigte sein Gebäude nach einem Totalschaden wieder aufbaut. Tut er das nicht, übernimmt die Versicherung nur den Zeitwert.

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