WordPress Provider – was wirklich zählt

wirtschaft.com/wp-content/uploads/2015/08/Provider.jpg" alt="Provider" width="100%" />
Vorbei ist die gute alte Zeit, in der sich jeder zuhause im Wohnzimmer seine eigene html-Website „basteln“und damit erfolgreich werden konnte. WordPress ist ein tolles Werkzeug und hat man es einmal kennen gelernt, möchte man es nicht mehr missen, das steht außer Frage. Dennoch, Webseitenbetreiber sind im Zeitalter von WordPress immer häufiger auf Hilfe von außen angewiesen, auch das ist Fakt.

Welches Webhosting-Paket eignet sich für WordPress?

Im Gegensatz zu einer reinen html-Website benutzt WordPress eine Datenbank (und setzt hier auf den Standard mySQL), die durch die Skriptsprache PHP angesteuert wird. Dies spiegelt sich in den Mindestvoraussetzungen wider:

  • mySQL 5.0 oder höher
  • PHP 5.2.4. oder höher
  • PHP-Memory Limit von 64 MB
  • Apache mod_rewrite-Modul für vernünftige Permalinks

In der Realität ist es so, dass einige WordPress Plugins mit der in die Jahre gekommen PHP-Version 5.2 nicht funktionieren. Man sollte darauf achten, dass mindestens PHP 5.3.29 vorhanden ist. So viel zur Technik. Wie gesagt, das sind die absoluten Mindestvoraussetzungen. Für grosse und anspruchsvolle WordPress-Installationen empfiehlt sich ein Managed Server und darum soll es in diesem Beitrag hauptsächlich gehen.

Finger weg von diesen Providern!Minuten später klingelt das Telefon, der Provider ist dran. Wow, sehr sympathisch, der Provider kümmert sich ganz persönlich um Dich als langjährigem Kunden.

Danach folgen dann noch viele weitere Telefonate, E-Mails … der Umgangston wird rauher. Leider nützt alles nichts, Deine Website läuft einfach nicht mehr wie vorher.

Ist Dein ehemaliger Lieblingsprovider noch immer Dein Liebling? Nein, ist er nicht.

Praxisbeispiel 4: Das können Sie selber!

Du hast Dich für einen Provider entschieden. Herzliche Gratulation! Nun geht es darum, die WordPress-Datenbank beim einen Provider zu exportieren – was auch ganz wunderbar klappt – und beim neuen Provider zu importieren. Das klappt leider nicht auf Anhieb. Natürlich probierst Du nochmals, ohne gleich den Provider anzurufen. Beim zehnten misslungen Versuch greifst Du dann doch zum Telefon. Du erreichst einen wahrscheinlich jungen Mann, durchaus kompetent, und schilderst Dein Problem. Als Antwort bekommst Du: „Das können Sie selber.“ Du schluckst leer. Du schilderst dem jungen Mann, dass Du es eben nicht selber könntest, weswegen Du ja seine Hilfe in Anspruch nähmst. Die zweite Antwort fällt im Ton schroffer aus: „Bitte lesen Sie unsere Anleitungen.“

Mmh, Dein neuer Provider bringt es nicht. Bleibst Du bei ihm? Nein, tu es nicht !

Praxisbeispiel 5: Machen wir alles! Kostet aber zusätzlich

Du hast lange gegoogelt, Dich informiert, Provider verglichen, Freunde gefragt und … Dich endlich für einen Provider entschieden. Das Gute ist, er übernimmt den Umzug Deiner Website vom alten Provider zu seinem Server. Bestens. Der Provider weiß, was er zu tun hat und was ihn erwartet. Selbstverständlich hast Du ihm alles detailliert aufgeschrieben, da es sich um eine größere Website handelt. Alles läuft zu Deiner Zufriedenheit und das sehr schnell. Ein bestimmtes Script macht Deinem Provider noch Sorgen, aber Du bist zuversichtlich. Am nächsten Tag erhältst Du ein E-Mail, dass das Script nun installiert sei. Aufgrund des hohen Aufwandes, sei es aber angemessen, einen kleinen Betrag von 49 Euro zu bezahlen. Du hast Mitleid, bist ja auch sonst sehr zufrieden, und zahlst. Eine Woche später möchtest Du die Website verbessern und nochmals einen kleinen Zusatz installieren lassen. Wieder weist der Provider darauf hin, dass er das gerne mache, aber es kostet wieder, dieses mal 99 Euro.

Bist Du zufrieden? Nein, bist Du nicht! Und Du machst von Deinem Widerrufsrecht Gebrauch, sofern Du in Deutschland lebst.

Diese Praxisbeispiele ließen sich fast beliebig erweitern. Du könntest sicher das eine oder andere Beispiel beisteuern, da bin ich mir sicher.

Nun ist guter Rat teuer

Langsam dämmert in Dir die Erkenntnis, dass es keine guten Provider gibt.

Deine Wunschliste

Du möchtest mit Deiner Website Geld verdienen. Du fängst an zu sinnieren: nichts auf dieser Welt ist perfekt, aber es wäre schön, wenn …

  • Dein Provider ein gutes Preis / Leistungsverhältnis hätte
  • Dein Provider Dir den Technikkram abnehmen würde
  • Dein Provider sich genügend gut mit WordPress auskennen würde
  • Dein Provider immer für Dich da wäre
  • Dein Provider geduldig auf Deine „Anfängerfragen“ antworte würde
  • Dein Provider Arbeiten übernehmen würde, die er eindeutig besser erledigen kann

Siteground – der Provider für wirtschaft.com

Es gibt sie, diese guten Provider, die partnerschaftlich mit ihren Kunden zusammenarbeiten. Aber eher wird man eine Nadel im Heuhaufen finden oder ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen, bevor man solch einen Provider antrifft. Wir haben unsere Entscheidung getroffen, der Provider unserer Wahl heißt Siteground. Warum?

Die Antwort ist einfach: der Support ist traumhaft ! Der Support ist zu jeder Tageszeit erreichbar und zwar gut erreichbar. Der Support ist jederzeit hilfsbereit und freundlich. Der Support kann auf verschiedene Weise erreicht werden, je nachdem, was dem Kunden am meisten zusagt und zwar über

  • das Mailsystem
  • den Chat
  • oder per Telefon.

E-Mails werden in der überwiegenden Mehrheit innerhalb von 5 Minuten beantwortet, Probleme in Windeseile aus dem Weg geräumt. Manchmal ist es zu schön um war zu sein.

Auch technisch gefällt uns die Lösung von Siteground. Eingangs habe ich PHP erwähnt. Bei Siteground lassen sich im cPanel die verschiedensten PHP-Konfigurationen für einen beliebigen Ordner auf dem Server auswählen (Anfänger: bitte nicht anrühren).

PHP Version Manager

Die Kommunikation läuft natürlich nur reibungslos, wenn man Englisch spricht oder schreibt. Falls Du kein Englisch sprichst und dennoch mit einer Website Geld verdienen möchtest, empfiehlt es sich, Englisch so schnell wie möglich zu erlernen. Ohne kommt man im Internet nicht aus. In einem nächsten Beitrag werden wir einen weiteren Provider vorstellen, dieses Mal aus Deutschland.

Was nicht so gut ist bei Siteground

Die Zusatzdienste haben wir ausprobiert: SuperCacher und Cloudflare für Siteground haben wir für einige Zeit ausprobiert und die Dienste dann wieder storniert. Für uns war es nicht das richtige. Für das Backup muss man ebenfalls zusätzlich bezahlen, hier gibt es aber Alternativlösungen, die wir ebenfalls in näherer Zukunft vorstellen werden. Alles in allem sind wir mit unserem Provider sehr zufrieden. Denn was wirklich zählt, ist der Support !

Nimm an der Diskussion teil

Your email address will not be published.