Burn-out: Eine Präventionskur kann aktiv helfen

Burn-out: Eine Präventionskur kann aktiv helfen

Burn-Out Burn-out: Eine Präventionskur kann aktiv helfen
Was früher noch als Manager-Krankheit galt, betrifft längst nicht mehr nur Führungskräfte: Vor allem Menschen, die sich beruflich und privat hohe Ziele stecken und nach Erfolg suchen, geraten schnell unter Leistungsdruck. Besonders gefährdet sind Frauen mit der Doppelbelastung Familie und Beruf, verstärkt wird dies dadurch, dass oftmals die Anerkennung für ihr Engagement fehlt. Doch wer die persönlichen Bedürfnisse über einen langen Zeitraum zurückstellt, verliert irgendwann die Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Warnsignale wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Nervosität und gedrückte Stimmung sollten nicht ignoriert werden – sonst kann über kurz oder lang ein Burn-out drohen.

Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken,

Für Stressgeplagte sollte der Hausarzt der erste Ansprechpartner sein. Je nach Symptomlage bietet sich für viele Patienten aber auch eine gezielte Kur an – wie etwa das neuartige „Imzig“-Programm zur Stressbewältigung und Burn-out-Prävention. Während der dreiwöchigen Auszeit im südbayerischen Bad Aibling gelingt es den Teilnehmern, den vielfältigen Ursachen ihrer Erschöpfung auf den Grund zu gehen. Ein individuell ausgearbeitetes Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, wie mit persönlichen Stressoren und „inneren Antreibern“ umgegangen werden kann. Die erlernten Entspannungsmethoden tragen dazu bei, gelassener zu werden, das innere Gleichgewicht kehrt zurück. So gelingt es künftig leichter, Prioritäten zu setzen. Unter www.imzig.de kann man sich in fünf Schritten zur Kur anmelden, die von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kliniken, Ärzten und Therapeuten in Bad Aibling entwickelt wurde.

Moorbad Burn-out: Eine Präventionskur kann aktiv helfen

Wohltuendes Moor genießen

Eine wichtige Rolle innerhalb des Programms nimmt die Prävention gegen Rückenbeschwerden ein, da dauerhafter Stress oftmals der Auslöser für chronischen Rückenschmerz ist. Neben entspannender Rückengymnastik und Rückenschule nutzen die Patienten die wohltuende Heilkraft des Moores. Das schwarze Gold hat entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften, es speichert Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. Dadurch steigt bei einem Vollbad die Körpertemperatur und es kommt zu einem Heilfieber, das die Selbstheilkraft des Körpers aktivieren kann. Moorbehandlungen werden zudem erfolgreich bei Rheuma, Frauenleiden, Arthrose, Ischias, Gicht, peripheren Durchblutungsstörungen und Bandscheibenschäden eingesetzt.

Kuren in Bad Aibling

Bad Aibling ist nicht nur Bayerns ältestes Moorheilbad, sondern auch jüngstes Thermalheilbad. Das schmucke Städtchen liegt an der imposanten Alpenkette unweit des Inntals, wo kilometerweite Wanderwege in allen Höhenlagen zu ausgedehnten Wanderungen einladen. Tipp für Kurgäste: Mitglieder der Barmer können einen Zuschuss beantragen, der einen Großteil der Kosten für die „Imzig“-Kur deckt. Auch bei anderen Krankenkassen lohnt es sich, genauer nachzufragen.

Fotos: © djd/Bad Aibling

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