Broker: 5 Kriterien für einen seriösen Anbieter


Jeder Privatanleger, der vom heimischen PC aus mit Wertpapieren, CFDs oder Forex traden (handeln) möchte, der hat nicht nur den Wunsch einen kundenfreundlichen, sondern vor allem einen seriösen Broker an seiner Seite zu haben, über den er den Handel durchführen kann. Beide Faktoren gehen in der Regel Hand in Hand miteinander daher, aber das ist leider nicht immer der Fall. Denn noch immer gibt es einige Betrüger am Markt, die den Kunden dass Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Damit der Trader solchen Betrügern nicht auf den Leim gehen, gibt es einige wichtige Kriterien, an der man sich bei der Brokersuche halten sollten. Zudem helfen unabhängige Broker Testseiten, wie www.brokerbande.de, von denen die einzelnen Broker genau unter die Lupe genommen werden.

Woran kann ein seriöser Broker im Vergleich erkannt werden?

Der Großteil der Broker arbeitet mittlerweile seriös und insbesondere bei den Online Brokern, die positive Kundenbewertungen aufweisen, können die Trader sicher sein, dass mit den Kundengeldern und -Daten entsprechend umgegangen wird. Aber dennoch wollen wir einmal auf die fünf wichtigsten Merkmale hinweisen, die dabei helfen, einen seriösen Broker ausfindig zu machen.

  1. Die Regulierung

Das wichtigste Kriterium, bei der Suche nach einem seriösen Broker ist der Blick auf die Regulierung des Unternehmens. Der Broker sollte durch eine bekannte Aufsichtsbehörde wie die BaFin (Deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungspflicht), die FCA (britische Financial Conduct) oder die CySEC (zypriotische Securities and Exchange Commission) erfolgen. Durch die Regulierung wird ein fairer und vertrauenswürdiger Umgang vonseiten des Brokers mit den Daten und Geldern der Kunden sichergestellt. Alle Aufsichtsbehörden innerhalb der EU unterliegen der MiFID.

  1. Die Einlagensicherung

Über die Seriosität des Brokers sagt auch die Einlagensicherung etwas aus. Sollte es dazu kommen, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden muss, dann sind die Gelder der Kunden zuerst verloren – bis das sie durch die Einlagesicherung des Brokers zurückerstattet werden. Innerhalb unterliegen die Broker einer gesetzlichen Einlagensicherung Pflicht, durch die das Kapital bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert ist.

  1. Die Transparenz

Ein seriöser Broker hat nichts zu verheimlichen und überzeugt durch ein hohes Maß an Transparenz. Ein Trader, der auf der Suche nach einem seriösen Broker ist, der sollte sicherstellen, dass sein Favorit alle Informationen in Bezug auf Konditionen, Sicherheitsvorkehrungen und seinem Hintergrund auf seiner Webseite preisgibt.

  1. Auszeichnungen

Der Fakt, dass ein Broker seriös arbeitet, bleibt nicht lange unbemerkt. In dem Fall wird das Unternehmen von bekannten Institutionen mit Auszeichnungen versehen und auch zufriedenen Kunden äußern sich in Kundenrezessionen positiv zum Angebot des Brokers.

  1. Die Handelsplattform

Auch mithilfe der Handelsplattform kann sich der Trader ein Bild über die Seriosität des Brokers machen. Diese sollte nicht nur benutzerfreundlich aufgebaut sein, sondern diese sollte sich auch durch eine möglichst schnelle Orderausführung hervorheben. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Broker mit einer der bekannten Handelsplattformen arbeitet, zu denen bspw. SpotOption, TechFinancials und Tradologic gehören.

Die Seriosität des Brokers im Demokonto testen

Bevor sich der Trader für einen Broker entscheidet, sollte er sich genau mit dem Handel auseinandersetzen und sich darüber informieren, welche Kriterien ein seriöser Broker erfüllen sollte. Zudem darf auch ein Anbietervergleich nicht fehlen, bei dem festgelegt wird, welcher Broker in die engere Wahl kommt.

Für Trader jeder Erfahrungsstufe kann ein Demokonto bei einem online Broker vorteilhaft sein. Der Einsteiger kann das Demokonto nutzen, um seine ersten „Gehversuche“ im Börsenhandel zu machen, während der fortgeschrittene Trader Handelsstrategien entwickeln oder bestehende auf die Probe stellen kann. Selbst ein Profi kann von einem Demokonto profitieren, denn es ermöglicht ihm, risikofrei und ohne finanziellen Einsatz, die Funktionen der Handelsplattform kennenzulernen und die verschiedenen Plattformen im Anschluss miteinander zu vergleichen.

Was ist, wenn es doch Probleme mit dem Broker gibt?

Sollte es Wiedererwarten mit dem Broker Probleme geben, beispielsweise er lehnt es ab, das Geld auszubezahlen, dann kann ihm damit gedroht werden, dass diese Erfahrung an die Öffentlichkeit gelangt, in dem Testseiten angeschrieben werden oder in den Diskussionsforen vor ihm gewarnt wird.

Zudem hat jeder Broker irgendwo seinen Sitz und selbst wenn er diesen nicht aufführt, dass er in dem entsprechenden Land reguliert ist, so besteht dennoch die Chance, dass er die Verfolgung durch die örtlich zuständigen Finanzbehörden fürchtet. Aus diesem Grund sollte die zuständige Finanzbehörde des jeweiligen Landes herausgesucht werden und dann dem Broker damit gedroht werden, das man eine Beschwerde bei dieser einlegt. Ist der Broker reguliert, dann sitzt der Trader am längeren Hebel und kann über Broker Beschwerden einreichen. Viele der Binäre Optionen Broker haben ihren Sitz beispielsweise auf Zypern, wo sich die CySec um die Regulierung kümmert.

Sollte alles nichts helfen, dann bleibt dem Trader nur noch ein Mittel: die Strafanzeige. Diese kann bei der Polizei in Deutschland eingereicht werden, selbst wenn sich die Anzeige auf ausländische Personen bezieht. Es sollte dem Broker klar erklärt werden, dass wenn er weiterhin ablehnt, das Geld auszubezahlen, gegen ihn Strafanzeige erstattet wird.

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