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Arbeitsmarkt: Tarifver­dienste im 3. Quartal um 3,6 Prozent gestiegen

28. November 2014 10:39

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Wiesbaden – Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sind im dritten Quartal 2014 um durchschnittlich 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Berücksichtigt wurden tarifliche Grundvergütungen und tariflich festgelegte Sonderzahlungen wie Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen oder tarifliche Nachzahlungen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, ist der hohe Anstieg insbesondere auf Nachzahlungen aus dem Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Gemeinden (TVöD) zurückzuführen.

Ohne Sonderzahlungen stiegen die tariflichen Monatsverdienste im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent. Im April 2014 hatten sich die Tarifvertragsparteien für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Gemeinden (TVöD) auf eine Tariferhöhung von 3,0 Prozent, mindestens jedoch um 90 Euro monatlich ab 1. März 2014 geeinigt. Die Auszahlung erfolgte allerdings häufig erst im Juli beziehungsweise im August 2014. Da der Tarifindex die Tariferhöhungen zum Auszahlungszeitpunkt erfasst, wurde der Tarifanstieg einschließlich der Nachzahlungen für die Monate März bis Juli 2014 erst im dritten Quartal 2014 nachgewiesen. In Bereichen, in denen viele Beschäftigte nach TVöD bezahlt werden, stiegen die Tarifverdienste im dritten Quartal 2014 somit deutlich gegenüber dem Vorjahresquartal, beispielsweise im Gesundheits- und Sozialwesen (+ 4,9 Prozent), der Energieversorgung (+ 4,8 Prozent) und in der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (+ 4,5 Prozent). Infolgedessen stiegen die tariflichen Monatsverdienste mit Sonderzahlungen in den nicht marktbestimmten Dienstleistungen, zu denen unter anderem die Wirtschaftsbereiche Öffentliche Verwaltung, Erziehung und Unterricht sowie Gesundheits- und Sozialwesen gehören, um 4,1 Prozent. In der Privatwirtschaft waren es 2,9 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Sonderzahlungen lag der Anstieg bei den nicht marktbestimmten Dienstleistungen bei 2,7 Prozent und in der Privatwirtschaft bei 2,5 Prozent.

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