Agile Methoden im Geschäftsprozessmanagement machen Anwender erfolgreich

Koblenz –; Das BPM-Labor der Hochschule Koblenz hat eine umfassende Studie zu Verbreitung und Nutzen agiler Methoden im Business Process Management (BPM) wie Scrum oder Kanban durchgeführt. Die Studie belegt, dass Anwender agiler Methoden auffallend erfolgreich sind und die neuen Methoden als zielführender im Vergleich zu klassischen Prozessmanagement-Methoden einschätzen.

Die Studie „Status Quo Agile“ ist abgeschlossen.
Mit 350 Teilnehmern und über 250 auswertbaren Fragebögen wird der Status quo agiler Methoden im deutschsprachigen Raum deutlich.
Auffallend ist die hohe Zahl von Unternehmen die agile Methoden mit klassischen Methoden vermischt oder nur fallweise einsetzt.

Schlüsselergebnisse der Studie belegen, dass Umsteiger auf agile Methoden deutliche Verbesserungen bei der Erfolgsquote sehen.
Zu den am meisten genutzten agilen Methoden gehören Kanban, Extreme Programming und insbesondere Scrum. Diese werden häufig auch mit anderen konventionellen Prozessmanagement Methoden kombiniert. Die Nutzung agiler Methoden geht mit einer wesentlich veränderungsorientierteren Unternehmenskultur einher. Prof. Dr. Ayelt Komus: „Wir haben schon lange vermutet, dass agile Methoden wie Scrum und Kanban nicht nur die IT-Entwicklung, sondern auch Bereiche wie die Produktentwicklung, das IT-Management und vor allem das Prozessmanagement grundlegend verändern würden, aber die Ergebnisse haben unsere Erwartungen übertroffen.“

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