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Foto: Michael Fuchs, Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde Text: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der CDU-Wirtschaftsflügel rechnet für 2013 mit einem deutlichen Anstieg der EEG-Umlage und geht auf Konfrontationskurs zu Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). In der “Bild”-Zeitung (Freitagausgabe) sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, die Umlage werde 2013 um mehr als 40 Prozent auf bis zu fünf Cent pro Kilowattstunde steigen. Derzeit liegt der Preis bei rund 3,6 Cent.
Als Begründung nannte er den jüngsten Boom bei Solaranlagen. Fuchs forderte Umweltminister Röttgen auf, sich nicht weiter gegen Kürzungen bei der Solarförderung zu sperren. “Die Solarförderung muss gekürzt und die Fördermenge deutlich begrenzt werden”, sagte der CDU-Politiker der Zeitung. Er schlug unter anderem vor, die Förderung beim Zubau von Anlagen bei maximal 1000 Megawatt pro Jahr zu deckeln.
Jäger
20. Januar 2012 0:55 at 00:55
Das ist völliger Unsinn. Im nächsten Jahr müßte sich die aktuell in Deutschland installierte Leistung von 25 Gigawatt (GW) mehr als verdoppeln, um eine Steigerung der EEG-Umlage um 1,4 Cent/ kWh zu bewirken. In 2011 wurden 7,5 GW neu gebaut, bei einem Preisanstieg von gerade 0,062 Cent/ kWh. Wenn die EEG-Umlage im nächsten Jahr überhaupt ansteigt, dann deswegen, weil immer mehr Großverbraucher (z.B. die Braunkohlebranche) von der Zahlung der Umlage ausgenommen werden und die Kosten auf die Privathaushalte zusätzlich verteilt werden. Entweder Herr Fuchs weiß nicht Bescheid, oder er sagt bewußt die Unwahrheit?!