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Genf – Die UN ist über den zunehmenden Einsatz der Todesstrafe in Saudi-Arabien besorgt. Dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR) zufolge, habe sich die Zahl der Exekutionen 2011 im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht. “Wir appellieren an das Königreich Saudi-Arabien, die internationalen Standards hinsichtlich eines fairen Verfahrens und den Schutz der Rechte der Personen, denen die Todesstrafe droht, zu respektieren”, sagte UNHCHR-Sprecher Rupert Colville vor Journalisten in Genf.
Die Berichte, nach denen Gerichtsverfahren in Saudi-Arabien weit hinter den internationalen Standards für faire Gerichtsverfahren blieben, seien beunruhigend, so Colville. Auch sei Folter offenbar ein weit verbreitetes Mittel in Saudi-Arabien, um von Verdächtigen ein Geständnis zu erhalten. Im Jahr 2011 wurden mindestens 79 Menschen in Saudi-Arabien hingerichtet. Im Jahr zuvor wurden mindestens 27 Menschen zur Todesstrafe verurteilt.
Neo Yang
10. Januar 2012 6:22 at 06:22
Folter?! Wahrscheinlich nur ‘waterboarding”, das ist keine Folter sagt Merkel, sondern nur eine Befragung mit Nachdruck.
Aber warum auf die andere Seite der Welt schauen, der eigene Dreck türmt sich in der BRD haushoch. Die vielen Deutschen die von Arabern und ähnlichen Humanoiden auf offener Strasse oder in U-Bahnen durch Totschlagen hingerichtet werden, ihre Anzahl ist pro Jahr weit höher. Warum reagiert das Siegerlügenkonstrukt UN nicht in diesen Fällen? Es sind ja nur Deutsche. Zum Glück aber sind das nur haufenweise “tragische” Einzelfälle.